Pilotregion "speciAlps": Slowenische Alpen/SL
© Mitja Sodja

Pilotregion "speciAlps": Slowenische Alpen/SL

Fokus auf Heilkräuter und Quellwasser

Naturschätze zu erkennen, zu erhalten und in Wert zu setzen ist das Ziel des Projekts "speciAlps". Es spricht Regionen an, gemeindeübergreifende Naturvielfalt im Alpenraum zu stärken und Naturerlebnisse als Alltagserfahrung zu ermöglichen. In fünf Pilotregionen werden Naturvielfalt-Teams gebildet. Eigens geschulte, lokale BetreuerInnen begleiten und beraten die Naturvielfalt-Teams bei der Umsetzung.

Die Pilotregion Slowenische Alpen umfasst eine Fläche von 644 km2. Landschaftlich dominiert das schroffe Gebirge der Julischen Alpen. Viel unberührte Natur lockt zahlreiche TouristInnen und Erholungssuchende an, die ihren Freizeitaktivitäten nachgehen. Die Weidewirtschaft ist ebenfalls weit verbreitet. Die Region erlebt seit einigen Jahren einen enormen touristischen Aufschwung. Nicht zuletzt die Nähe zu Ljubljana machen die Region zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Probleme, die sich dadurch zum Beispiel im Bereich Verkehr ergeben, werden durch den zunehmenden internationalen Tourismus verstärkt.

Viele Flüsse und Quellen machen die Region zu einem großen Trinkwasserspeicher. Neben den ausgewiesenen Projektzielen wollen die beteiligten Gemeinden einen Fokus auf Heilkräuter und Quellwasser legen, um damit das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für die Ressourcen und Güter zu wecken, die die lokale Umgebung zu Verfügung stellt. Nebenbei richtet die Region ihre Aufmerksamkeit auch auf die Beruhigung des Verkehrs und auf die Entwicklung des nachhaltigen Tourismus und Lebens in den Alpen.

Weiterführende Informationen: www.obcina.kranjska-gora.si/kdo-smo/krajevne-skupnosti, www.obcina.bohinj.si/index.php?id=15 (sl), www.kamnik.si/obcina-kamnik/krajevne-skupnosti (sl)

An speciAlps beteiligen sich die drei Gemeinden Kranjska Gora, Bohinj und Kamnik.

"speciAlps" dauert von April 2017 bis März 2020 und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Deutschland gefördert. Cipra International leitet das Projekt in Partnerschaft mit dem Gemeindenetzwerk "Allianz in den Alpen". "speciAlps" lehnt sich an das Programm "Naturvielfalt in der Gemeinde" aus Vorarlberg/AT an.

Mit Unterstützung der Heidehof Stiftung sowie der Liechtensteinischen pancivis Stifung.